olping.
Den Namen hat man immer schon einmal gehört, aber ob man viel damit
anfangen konnte ist eine andere Frage. Daher eine kleine Geschichte: In Köln im
Jahre 1849 gründet Adolf Kolping, gelernter Schuster und später Priester, einen
katholischen Gesellenverein. Mit diesem Verein wollte er der neuen Not der
Handwerksburschen in den Städten zur der Zeit der Industrialisierung abhelfen.
Das Zunftwesen
war zusammengebrochen und die jungen Arbeiter hatten keine Heimat mehr im Hause
eines Meisters. Der Zusammenschluss von Gleichgesinnten half Probleme zu
bewältigen, die Jungen waren nicht mehr auf der Strasse und konnten sich
fortbilden. Kolping ging davon aus, dass sozialer Wandel durch Veränderung des
Menschen zu erreichen ist. Seine Idee verbreitete sich rasch, aus den
Burschenvereinen wurden Kolpingfamilien (zu denen dann auch Frauen Zugang
hatten). Diese "Familien" sind im Kolp
ingwerk
miteinander verbunden - heute in über 50 Ländern der
Welt.
Bekannt ist vielleicht auch das Schweizer Kolpingwerk
(SKW) durch seine Sozial-und Entwicklungshilfe, das in
vielen Ländern Projekte der Aus-und Weiterbildung im Bereich Handwerk,
Landwirtschaft und Gesund unterstützt.
In unserem Pfarreiprojekt arbeiten wir mit dem Kenianischen Kolpingwerk z
usammen,
dessen Präses (geistliches Oberhaupt) uns seit langem persönlich bekannt ist und
bereits vor drei Jahren einmal unsere Pfarrei besucht hat.
Ziel des Projekts ist, die Situation der Frauen durch Bildung im
landwirtschaftlichen und gesundheitlichen Sektor zu verbessern.
Wenn Sie die jeweiligen Bilder abklicken, finden Sie weitere
Informationen.
